
Die Mischung macht's
Um die besonders hohe Qualität von Hentschke-Keramik zu erreichen ist es unbedingt erforderlich nur hochwertige Rohstoffe, vor allem eisenoxidarme, sehr plastische Tone und ebenso hochwertige Magerungsmittel wie Feldspat und Quarz zu verwenden. Diese Keramik-Masse wird bei 1220°C gebrannt und hält dann praktisch unbegrenzt.
Frostsicherheit mit Garantie
Keramisches Material ist immer etwas porös, d.h. es kann eine gewisse Menge Wasser aufnehmen. Wenn dieses Wasser im Winter gefriert, dehnt sich das Eis in den Poren des Gefäßes und es kommt zu Abplatzungen am Material. Die Frostsicherheit der Keramik hängt also von der Wasseraufnahmefähigkeit des Keramikmaterials ab, die in Gewichts-% angegeben wird.
Beispielsweise nimmt einfaches Terrakotta-Material ca. 20-25 % seines Eigengewichts an Wasser auf, die meiste Importware liegt bei 8-20 %, unsere hart gebrannte Hentschke-Keramik liegt bei ca. 2 %. Es liegt auf der Hand, daß bei so geringer Wasseraufnahme keine Frostabplatzungen auftreten können und wir haben in der Tat seit 50 Jahren noch keinen derartigen Frostschaden erlebt.
Es gibt Materialprüfungen nach DIN 202 und DIN 52252 bei denen durch Wässern und anschließendes Gefrieren / Auftauen das Material ca. 50 mal belastet wird. Das entspricht je nach Winter einer Frostbeständigkeit von 2-4 Jahren. Diese Eigenschaften sind in der Regel mit einer Wasseraufnahme von 8-10 % gerade noch erreichbar. Bei höheren Qualitäten, z.B. einer Wasseraufnahme unter 3 %, sind diese Tests auf Mindeststandards natürlich überflüssig.

