Hentschke Keramik - Qualitätsinfo - Frostfeste Gartenkeramik aus Bayern
Frostsicher? Garantiert!
 

Allgemein

Info über
Qualität

  Information
  Do-it-yourself
  Prüfung

Katalog +
Bestellsystem

Gartenschau

Tag der
  offenen Tür

Besuchen
Sie uns!

Händler-
adressen

Bestellung +
Auslieferung

AGB

Kontakt

Links

Frostsicher? Garantiert!
   
Landkreis Rottal-Inn

HENTSCHKE-Design - ein Begriff in Deutschland
»
seit 50 Jahren eigene Entwicklung und Herstellung in Deutschland
»
hohe Qualität
»
Verwendung für den Innen-und Außenbereich
»
große Sortimentgestaltung und Vielfalt
»
keramisches Können und hoher Anteil an Handarbeit bieten eine Gewähr für eine saubere und ordentliche Verarbeitung


Wissenswertes über HENTSCHKE-Qualität
»
hochgebrannte Steinzeug-Pflanzgefäße
»
durch die hohen Brenntemperaturen wird die Glasur mit dem Gefäß unlöslich verbunden und wird dadurch absolut frostsicher.
»
kein Abplatzen der Glasur
»
säurefest und witterungsbeständig
»
das Material hält extremen Temperaturschwankungen stand
»
keine gesundheits- oder umweltgefährdende Bestandteile
»
Gefäße ohne Bodenlöcher sind absolut wasserdicht
»
jedes Pflanzgefäß trägt unseren Qualitätsstempel sowie ein Qualitätsetikett mit Kurzinfos
»
in unserem Angebot finden Sie ausschließlich frostsichere Keramik


Produktinformationen
Diese Tabelle bietet Ihnen eine einfache Übersicht über die derzeit angebotenen Qualitäten.
Art der Keramik Rohmaterial Brenntemperatur Wasseraufnahme
in Masse-%
frostsicher
Terrakotta Lehm 900-1000°C 20-25 nein, kann abplatzen
Majolika und Fayence heller bis rötl. Ton 1000-1050°C 10-20 nein, für Innenbereich
Importware (einfache Qualität) heller bis rötl. Ton 900-1000°C 15-25 nein, für Innenbereich
Importware (gute Qualität) heller Ton 1000-1100°C 8-12 bedingt
Klinkerware dunkler Ton 1140-1200°C 3-8 ja
Steinzeug (Hentschke Qualität) heller Ton 1200-1250°C ca. 2 ja


Einige wichtige Tips zur Bepflanzung
»
Füllen Sie eine 5cm Schicht Kies, Split oder Tonscherben auf den Bodengrund.
Wenn Sie Split verwenden, dann sollten Sie das Bodenloch mit einer Tonscherbe öder ähnlichem abdecken, damit der Split nicht herausfallen kann, wenn das Gefäß angehoben wird. Eine Fliese ist nicht geeignet, da sie zu flach ist und das Bodenloch abdichten würde.
»
Achten Sie darauf, daß die Bodenlöcher frei bleiben.
»
Stellen Sie das Gefäß auf Unterlegfüßchen. Dadurch vermeiden Sie das Zuschlammen der Bodenlöcher, denn sonst würden Ihre Pflanzen im Wasser stehen und evtl. eingehen. Im Winter könnte sich ein Eisblock bilden der das Gefäß sprengt.
»
Untersetzer müssen im Winter weggenommen oder umgedreht werden damit das dort angesammelte Wasser keine Eisplatte bildet, die zum Absprengen des Gefäßbodens führen kann.
Dadurch vermeiden Sie das Zuschlammen der Bodenlöcher und das Gefäß kann nicht durch einen massiven Eisblock gesprengt werden.


Was versteht man unter Frostsicherheit bei Keramik?
Keramisches Material ist immer etwas porös, d.h. es kann eine gewisse Menge Wasser aufnehmen. Wenn dieses Wasser im Winter gefriert, dehnt sich das Eis in den Poren des Gefäßes und es kommt zu Abplatzungen am Material. Die Frostsicherheit der Keramik hängt also von der Wasseraufnahmefähigkeit des Keramikmaterials ab, die in Gewichts-% angegeben wird.
Beispielsweise nimmt einfaches Terrakotta-Material ca. 20-25 % seines Eigengewichts an Wasser auf, die meiste Importware liegt bei 8-20 %, unsere hart gebrannte Hentschke-Keramik liegt bei ca. 2 %. Es liegt auf der Hand, daß bei so geringer Wasseraufnahme keine Frostabplatzungen auftreten können und wir haben in der Tat seit 50 Jahren noch keinen derartigen Frostschaden erlebt.
Es gibt Materialprüfungen nach DIN 202 und DIN 52252 bei denen durch Wässern und anschließendes Gefrieren / Auftauen das Material ca. 50 mal belastet wird. Das entspricht je nach Winter einer Frostbeständigkeit von 2-4 Jahren. Diese Eigenschaften sind in der Regel mit einer Wasseraufnahme von 8-10 % gerade noch erreichbar. Bei höheren Qualitäten, z.B. einer Wasseraufnahme unter 3 %, sind diese Tests auf Mindeststandards natürlich überflüssig.
Um die besonders hohe Qualität von Hentschke-Keramik zu erreichen ist es unbedingt erforderlich nur hochwertige Rohstoffe, vor allem eisenoxidarme, sehr plastische Tone und ebenso hochwertige Magerungsmittel wie Feldspat und Quarz zu verwenden. Diese Keramik-Masse wird bei 1220°C gebrannt und hält dann praktisch unbegrenzt.

Es stellt sich jetzt die Frage: warum brennt man eigentlich die Terrakotta nicht so hoch, bis sie ebenfalls eine Wasseraufnahme von 2 % hat und damit absolut frostsicher ist? Leider ist es nicht möglich das Grundmaterial, also den stark eisenoxidhaltigen Lehm höher als ca. 1000°C zu brennen.
Eisenoxid ist in der Keramik ein sogenanntes Flußmittel, das beim Brennen Gase abgibt und bei höherer Temperatur eine dichtgeschmolzene Oberflächenhaut bildet. Durch diese Haut können keine weiteren Gase mehr entweichen und es bilden sich große dunkelbraune Beulen. Kurz darauf klappt das Gefäß durch die Brennerweichung zusammen. Man muß sich also mit Brenntemperaturen von 900-1000°C zufrieden geben bei denen das Material noch porös bleibt. Man hat allerdings bei Terrakotta den Vorteil, daß der Rohstoff Lehm sehr häufig vorkommt und damit sehr billig ist und daß die Brennkosten unter der Hälfte derer von Steinzeug liegen.
Natürlich ist die Haltbarkeit dann auch sehr begrenzt und durch die hohe Porosität kommt es schnell zu Ausblühungen an den Gefäßen. Vor allem in den Mittelmeerländern, in denen es kaum Frost gibt, hat sich die Terrakotta in einer unglaublichen Vielfalt an Formen entwickelt. Die Ausblühungen an den Gefäßen werden dort als typische Patina und nicht als keramischer Fehler angesehen.
Die Oberfläche "terra-hell" von Hentschke-Keramik hat mit Terrakotta nur die Farbe gemeinsam. Es werden statt einer Glasur 2 Tonüberzüge (Engoben) aufgetragen und ebenfalls bei 1220°C gebrannt.

Diese Oberfläche ist bei unseren Kunden als Farbe sehr beliebt, allerdings sind unsere Gefäße absolut frostsicher und blühen auch nach Jahren nicht aus.
Sehr viel glasierte Gartenkeramik wird derzeit aus Fernost importiert.
Die meisten Produkte werden aus hellen bis bräunlichen Materialien gefertigt und weisen je nach Herkunft Wasseraufnahmewerte von 8-20 % auf. Man kann davon ausgehen, daß ein kleiner Teil davon die Mindestanforderungen an die Frostsicherheit erfüllt. Die höhere Wasseraufnahme auch bei hell brennender Importware kommt meist daher, daß man entweder weniger plastische, also sandhaltige Tone verwendet, oder aber Sande in höheren Prozentsätzen zumischt, so daß sich die Masse auch bei höherer Temperatur nicht besonders hart und dicht brennt.
Der Hersteller hat dadurch den Vorteil, daß das Material sich bei der Trocknung weniger deformiert und auch weniger Trockenrisse bildet. Gerade bei den hohen Umgebungstemperaturen in südlichen Ländern ist das sehr wichtig. Auch das Brennen verläuft recht unproblematisch. Der Nachteil ist jedoch mangelnde Frostfestigkeit und geringere Härte der Keramik. Bei mancher Keramik ist die Materialfestigkeit so gering, daß man sie nicht einmal an den Henkeln tragen darf.
Ihr Fachhändler wird Ihnen sicher gern Auskunft über die verschiedenen Keramik-Produkte geben.


Wir wünschen Ihnen viel Freude an unserer Gartenkeramik!


Die Wasseraufnahme und damit die Frostsicherheit zu prüfen ist keine Hexerei!
     Do-it-yourself Wasseraufnahmeprüfung


Was andere zum Thema Sinterung/Frostfestigkeit zu sagen haben:
     
Wikipedia Steinzeug
Keramikfliese (auch einige Infos über Frostfestigkeit)
Terrakotta
Keramik

     Badezimmer Installations Tips / Anleitungen von A-Z biermann-web.de